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2014–15

L'essence des choses

de

Eine Interpretation anhand von typografischen Kompositionen des Werkes
„Im Namen der Dinge“ vom französischen Schriftsteller Francis Ponge.

Ponge erschafft mit Wörtern eine Kosmologie; Er entreißt der Sprache ihren alltäglichen Zweck als bloßes Vehikel für präfabrizierte Inhalte und gradspurige Botschaften. Seine Sprachrevolution bricht das verbale Gefüge zu einem frei wuchernden Geflecht aus Bedeutungen, die den Gegenstand umspielen, sich ihm variationsreich annähern, um ihn dadurch zu verändern.

Die einfachsten Dinge, die Gegenstände, die noch am wenigsten von vorgefassten Meinungen besetzt sind – die Auster z.B. oder die Seife – wollte Francis Ponge mit Wörtern begreifen lernen, ihren Eigen-Sinn zum Klingen bringen. Die Arbeit versucht Ponges Umgang mit den Dingen zu verstehen. Die typographische Umsetzung soll die sprachlichen Mittel des Schriftstellers hervorheben und den Wörtern eine neue Dimen-sion beschaffen.

Die Umsetzung verlangte eine detaillierte Analyse des Werkes. Die Texte sollten sich auf neuer Weise entfalten. Die typographischen Kompositionen brechen die Texte auf. Sie befassen sich mit den Wörtern und ihren Bausteinen und bringe diese spielerisch in ein neues Licht. Die Intention des Autors, die Dinge anhand einer pointierten Wortwahl zum leben zu bringen wird visu-alisiert. Klänge, Alliterationen und mutige Wortkombinationen werden sichtbar.

 

 

Konzept und Layout von Carla Theurer.

235 x 320 mm / 112 Seiten. Winter 2014–2015.

Eine Interpretation anhand von typografischen Kompositionen des Werkes „Im Namen der Dinge“ vom französischen Schriftstel-ler Francis Ponge.

Ponge erschafft mit Wörtern eine Kosmologie; Er entreißt der Sprache ihren alltäglichen Zweck als bloßes Vehikel für prä-fabrizierte Inhalte und gradspurige Botschaften. Seine Sprachrevolution bricht das verbale Gefüge zu einem frei wuch-ernden Geflecht aus Bedeutungen, die den Gegenstand umspielen, sich ihm variationsreich annähern, um ihn dadurch
zu verändern.

Die einfachsten Dinge, die Gegenstände, die noch am wenigsten von vorgefassten Meinungen besetzt sind –
die Auster z.B. oder die Seife – wollte Francis Ponge mit Wörtern begreifen lernen, ihren Eigen-Sinn zum Klingen bringen.
Die Arbeit versucht Ponges Umgang mit den Dingen zu verstehen. Die typographische Umsetzung soll die sprachlichen Mittel des Schriftstellers hervorheben und den Wörtern eine neue Dimension beschaffen.

Die Umsetzung verlangte eine detaillierte Analyse des Wer-kes. Die Texte sollten sich auf neuer Weise entfalten.
Die typographischen Kompositionen brechen die Texte auf. Sie befassen sich mit den Wörtern und ihren Bausteinen und bringe diese spielerisch in ein neues Licht. Die Intention des Autors,
die Dinge anhand einer pointierten Wortwahl zum leben zu bringen wird visualisiert. Klänge, Alliterationen und mutige Wortkombi-nationen werden sichtbar.

 

 

Konzept und Layout von Carla Theurer.

235 x 320 mm / 112 Seiten. Winter 2014–2015.

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